Weitere Sportarten

Freizeiten in der TSV

Zu einer der Vorstandssitzungen der TSV im Jahre 1982, die im Saal der Gaststätte Koschnick in der Oberen Wilhelmstraße abgehalten wurde, kam Karl Bölts und berichtete über eine Freizeit, die er zusammen mit einer Gruppe Sportlern aus Oldenburg in Caorle an der Adria verbracht hatte. Der damalige erste Vorsitzende der TSV, Gerd Pützer, war auf Wunsch von Karl Bölts bereit, versuchsweise ein solches Freizeitangebot als Neuerung in das Vereinsleben der TSV zu integrieren.

Das war die Gründung der Gruppe „Freizeiten“, die nach der Satzung der TSV zur Abteilung Wandern gehört.

Schon im Sommer 1983 fuhr ein Bus mit etwa 50 Turnerinnen, Turnern und Angehörigen mit einem Wimpel der TSV von Bonn nach Caorle ins MAXIM. Im darauf folgenden Jahr waren es über 70 Personen, die unter der Leitung von Karl Bölts in einem Doppeldeckerbus nach Caorle reisten. Die Teilnehmerzahl wechselte. In den kommenden Jahren wurde eine Gruppe „Familienfreizeit“ hinzugenommen, deren Durchführung Karl Bölts später an Marlene Modigell übertrug.

Die Erwachsenenfreizeit war vorzugsweise für Personen, die mit ihrem Urlaub nicht an die Schulferien gebunden waren. Bis 1989 leitete Karl Bölts diese Erwachsenenfreizeit selbst. Sein Gesundheitszustand ließ die Reise 1990 nicht mehr zu. So musste Hans Ohlmann kurzfristig einspringen. Karl Bölts verstarb am 02. Oktober 1990.

Von nun an wurden die Gruppen Erwachsenenfreizeit und Familienfreizeit getrennt weiter geführt. Die Erwachsenenfreizeit wird von Hans und Martha Ohlmann geleitet. Sie beginnt Mitte/Ende Mai und dauert 18 Tage. Auf der Rückfahrt wird in Spittal oder Flachau übernachtet.

Seit 1987 reisen mit unserer Gruppe Seniorinnen und Senioren vom Turnverein aus Duisburg und den Tanzgruppen der Rheumaliga Duisburg. Der Teilnehmerkreis der Gruppe besteht überwiegend aus allein stehenden Frauen. Hier haben sich Freundschaften entwickelt, die Bestand haben. Auch in diesem Jahr weht der Wimpel der TSV wieder am Stand von Caorle.

Die Familienfreizeit leitet Marlene Modigell. Diese Freizeit geht über zwei Wochen. Der Termin ist stets abhängig von der Ferienregelung der Länder.

Daneben hatte Karl Bölts Wanderfreizeiten in Ramsau am Dachstein sowie Winterfreizeiten in Ramsau und Jochgrimm für die TSV organisiert und durchgeführt. Die Winterfreizeiten mussten leider wegen Aufgabe der Hotels in Jochgrimm durch den Pächter bzw. wegen mangelnder Beteiligung eingestellt werden. Und auch für die Wanderfreizeit in Ramsau ist wegen der mangelnden Beteiligung das AUS gekommen.

Allgemein kann man sagen, dass die Unterstützung und Durchführung der Freizeiten eine soziale Komponente der TSV ist, die es Familien und Senioren der TSV und befreundeter Vereine und Gruppen ermöglicht, einen preiswerten Urlaub in der Gemeinschaft gleichgesinnter Sportler zu verbringen.

Schwimmen in der TSV

Im Oktober 1984 wurde der Schwimmsport-Verein Beuel in die TSV übernommen, was die Wiedereinführung des Schwimmsports bedeutete.

Neben den Kleinkinder-Schwimmkursen wurden die Kinder und Jugendlichen in Aufbaukursen, Lehr- und Leistungsgruppen bis hin zum Wettkampfschwimmen geführt. Dies jedoch nicht todernst und absolut leistungsbezogen. Der Spaß am Wettkampf galt als vorrangig, das Mitmachen zählte.

Für die nicht so wettkampforientierten Schwimmer gab es zusätzlich die Freizeitgruppen für Kinder, Jugendliche und für Erwachsene.

Mit ausgebildeten Übungsleitern, teilweise sogar angehenden oder schon fertigen Sportlehrern, waren optimale Lehrbedingungen gegeben, von denen sowohl die Lehrer als auch alle Kursteilnehmer profitierten.

Dieses eingefahrene Schema wurde weiter ausgebaut. Auch aktive Wettkampfschwimmer besuchten Kurse, um mit als Übungsleiter tätig zu werden. Die Übungsleiter selbst besuchten auch fortlaufend weiterbildende Kurse, die vom Schwimmverband angeboten wurden. Da seinerzeit großes Interesse und Motivation bei den Aktiven war, war es möglich, nach kurzer Zeit das Wettkampfteam bis auf die Bezirksebene zu bringen, was in der Schwimmhochburg Bonn/Köln schon etwas heißt. Mit den anderen Bonner Schwimmvereinen wurden die Fahnen der Stadt Bonn immer erfolgreich vertreten.

Auch wenn es einmal schlechte Tage gab, so war das Team der TSV zumindest als eines der lustigsten Teams bekannt. Einige Male erschienen dann auch Namen von TSV-Schwimmerinnen und Schwimmern in den Bezirksbestenlisten und entsprechend viele Medaillen wurden auf den Wettkämpfen geerntet.

Neben den wettkampfsportlichen Aspekten kamen jedoch auch die anderen Kurse nicht zu kurz. Das Kleinkind-Anfängerschwimmen konnte intensiviert werden und im Lauf der Zeit wurde auf Grund der Nachfrage zusätzlich ein Schwimmkurs für erwachsene Anfänger eingeführt.

Alles in allem eine tolle Atmosphäre, alles in abteilungseigener Regie und Verantwortung, die aber auch von der Vereinsführung mitgetragen wurde, ohne unsere Freiräume irgendwie einzuschränken.

So waren die Abteilungs-, Weihnachts- und Karnevalsfeiern immer echte Renner, wobei die Erwachsenen-Freizeitgruppe schon ab und an als eigene Gruppe im „Wiever-Zooch“ auf Weiberfastnacht mitlief.

Weitere Höhepunkte war die Partnerschaft mit dem Schwimmverein der Beueler Partnerstadt Mirecourt in Frankreich, wobei wir hier vier Besuche gegenseitig durchführen konnten. Leider ließ das Interesse dann bei den Franzosen etwas nach.

Besonders auch im Erwachsenen-Bereich konnten neue Ideen umgesetzt werden und so war es die TSV Bonn, die lange vor anderen Vereinen im Bonner Raum das Gesundheitsprogramm Aquajogging in Kursform anbot. Auf in Zusammenarbeit mit der Sporthochschule Köln vorbereiteten Grundlagen wurden von Anfang an sofort zwei Kurse ausgebucht, von denen einer sogar in Zusammenarbeit mit der DAK durchgeführte wurde.

Schwimmen, der Sport für Jedermann

In den letzten Jahren hat sich der Trend im Verein bei Groß und Klein, bei Alt und Jung, immer mehr in Richtung Breiten- bzw. Freizeitsport verlagert.

Schwimmen als Leistungssport ist unattraktiv geworden, die Teilnahme an Wettkämpfen für viele nur lästig und unbequem. Deshalb wird Spaß, Freude und Gesundheit von uns in den Vordergrund gestellt.

Bereits in der Schwimmschule erlernen schon die Kleinsten die Bewegung im Wasser. Der erste Ehrgeiz entwickelt sich, wenn es um die Erlangung des „Seepferdchens“ geht.

Wer gerne sein Können erweitern will, hat dazu reichliche Möglichkeiten in den Nachwuchs- und Leistungsgruppen bis hin zu den Gruppen für Erwachsene.

Wer dennoch nur einfach Schwimmen will, kann dieses beim Schwimmen für Jedermann gerne tun. Es ist genügend Platz im Hallenbad vorhanden, die Nutzung ist für alle Vereinsmitglieder möglich. Dieses Angebot wird bereits jahrelang mit wachsender Begeisterung angenommen.

Da Gesundheitssport in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewonnen hat, gerade auch die Vorbeugung sehr wichtig ist, wird Aquajogging angeboten. Diese Art der Bewegung im Wasser eröffnet neue Dimensionen und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile ist dieser Kursus für alle zugänglich, auch für Nichtmitglieder des Vereins.

Die ständig steigenden Mitgliederzahlen in der Schwimmabteilung zeigen einmal mehr, dass man sich hier wohlfühlt und gerne hinkommt.

Die angebotenen Kurse werden immer wieder gerne angenommen, die Teilnehmer kommen mittlerweile auch schon von außerhalb des Stadtgebietes zu uns.

Zuletzt liegt dies auch an der hervorragenden Betreuung durch unser Schwimmteam, das so manche Stunde an Freizeit geopfert hat, um einen reibungslosen Ablauf, gerade bei der Vielfalt des Angebotes, zu gewährleisten.

Seniorengruppe in der TSV

Im Februar 1985 verwirklichte Karl Bölts den bei älteren Mitgliedern der TSV bestehenden Wunsch, sich zu Geselligkeit, dem Gedankenaustausch und den „Erinnerungen an frühere Aktivitäten im Verein“ hin und wieder zusammen zu finden. Er rief damals die Seniorengruppe ins Leben.

Seitdem sehen sich die Mitglieder bei regelmäßigen Treffen acht- bis zehnmal im Jahr. Die Gruppe besteht aus gut 50 Mitgliedern, wovon immer etwa 25 Teilnehmer an den einzelnen Aktivitäten zu vermerken sind. Die Zusammenkünfte finden abwechselnd in verschiedenen Lokalen in Beuel und der nahen Umgebung, jeweils nachmittags, statt.

Besonders gern wird an der traditionsmäßig jährlich durchgeführten Busfahrt in die weitere, schöne Umgebung von Bonn – z. B. Schloss Burg/Wupper, Eifel, Mosel, Ahr – teilgenommen. Hierbei ist der große Bus nahezu immer ausgelastet.

Die Zusammenkünfte verlaufen in lebhafter und harmonischer Atmosphäre. Aktiv wird somit die Gefahr der Vereinsamung beim Älterwerden bekämpft. Nach dem Tod von Karl Bölts übernahm Arno Beckert die Betreuung der Seniorengruppe.

Tanzen begeistert

Das dachten sich 1986 ca. 12 – heute 25 – Tanzbegeisterte und fingen gleich an zu proben. Unter der Leitung von Gertraud Liekefedt stellten wir uns mit sieben Tänzen dem Publikum beim Deutschen Turnfest 1987 in Berlin vor.

Sowohl Interesse, als auch Begeisterung an internationalen Volkstänzen waren so groß, dass wir nun seit 11 Jahren eine verschworene Gemeinschaft sind. Das zeigte sich bei vielen Gelegenheiten, bei denen wir auftraten. Wie z. B. Landesturnfest Bonn (Beethovenhalle), Rheinauenfest, Beueler Erinnerungen, Promenadenfeste, Vereinsfeste in Bad Honnef und St. Augustin, internationale Begegnungsfeste, Deutsche Turnfeste Dortmund/Bochum und Hamburg, Karnevalsveranstaltungen und etliche Geburtstagsfeiern. Eine große Freundschaft mit gegenseitigen Besuchen ist mit der Hamburger Tanzgruppe „Seute Deerns“ entstanden.

Der Tod von Frau Liekefedt im Mai 1995 war für unsere Gruppe ein großer Verlust. Aus Freundschaft zu Gertraud und der Tanzgruppe übernahm Gertrud Böther-Schulze aus Bad Honnef vorrübergehend die Leitung, bis diese schließlich von Renate Bögner übernommen wurde. Leider hat Renate uns aus persönlichen Gründen schon wieder im Frühjahr 1996 verlassen. Sie hat jedoch in Arnold Schwartz für einen professionellen Nachfolger gesorgt.

Weitere Tanzinteressierte sind uns herzlich willkommen.

Die Dschinnies – Orientalischer Tanz

Nicht nur die TSV Bonn rrh., sondern auch der orientalische Tanz in der TSV hat in diesem Jahr ein Jubiläum. Vor zehn Jahren, im Herbst 1987, kam Marie-Luise Hambitzer mit der Idee, einen „Bauchtanzkurs“ anzubieten, auf den Vorstand zu. Der Vorschlag wurde zwar mit Vorsicht aufgenommen, aber die Entscheidung, die Idee zu realisieren und als eine der ersten Sportvereine im Bonn-Kölner Raum diese Möglichkeit der Bewegung anzubieten, fiel sehr schnell. Im Oktober schon wurde eine Trainingszeit in der vereinseigenen Turnhalle in Schwarz-Rheindorf eingeräumt und der rege Zuspruch durch Frauen jeden Alters und jeder Figur überzeugte auch die Vorsichtigsten der Entscheidungsträger.

Im Anfang wurde die Gruppe von Marie-Luise Hambitzer geleitet, die sich, nachdem die ersten Bewegungen und Schritte erfolgreich von den Schülerinnen gelernt waren, zu jeder Gelegenheit die passende Choreografie einfallen ließ. Bereits im Sommer 1988 vertrat die „Trainingsgruppe Bauchtanz“ die TSV mit ihren Tänzen bei dem großen Beueler Promenadenfest, weitere Auftritte waren die Einweihung des Brückenforums, das Familienfest in der Rheinaue, Betriebs- und andere Jubiläumsfeiern, das Straßenfest in Beuel und viele, viele mehr.

1990 gab sich die Gruppe den Namen „Die Dschinnies“, zusammengesetzt aus „Dschinn“ – Geist, oder auch Lebenselixier – und dem Titel der Fernsehserie „Bezaubernde Jeannie“.

Im zweiten Jahr des Bestehens – 1988 – wuchs die Anzahl der Tanzwilligen so stark, dass eine zweite Trainingszeit gewährt wurde und eine Aufteilung nach Anfängern und Fortgeschrittenen vorgenommen wurde.

Auch die zweite Gruppe begann unter der Leitung von Marie-Luise Hambitzer. Ab Herbst 1991 übernahm Anke Neuhaus, als Schülerin der ersten „TSV-Bauchtanzstunde“, die Leitung des Fortgeschrittenen-Kursus. Ein Jahr später legte Frau Hambitzer die gesamte Übungsleitertätigkeit nieder und Frau Dorothee Weller, ebenfalls vorher Schülerin von Marie-Luise Hambitzer, führte den Unterricht der Anfänger fort. 1995 folgte ihr Jacqueline Morbach als Leiterin.

Beide Gruppen sind durch die oben genannten, zahlreichen öffentlichen Auftritt, bekannt geworden und erfreuen sich bis heute guten Zulaufs. Auch heute noch sind einige der Gründungsmitglieder dabei, aber auch die neuen Teilnehmerinnen werden mit Freude aufgenommen und wachsen schnell in die Gruppen, die aus je 15 – 25 Teilnehmerinnen bestehen, hinein.

Da der orientalische Tanz nicht nur aus Tanz an sich, sondern auch aus Gymnastik und Konditionstraining besteht, sehen viele Frauen darin die optimale Möglichkeit, ein oft auch hartes Training mit der Freude an der Musik, der Bewegung mit einem anderen Kulturkreis und dem meist im Anschluss stattfindenden geselligen Beisammen sein zu verbinden. Wie in den meisten Gruppen eines Sportvereins sind auch hier viele private Freundschaften entstanden, die zum Teil ebenfalls zehn Jahre bestehen und hoffentlich noch lange halten.

Die erfolgreiche Existenz der „Dschinnies“ in der TSV ist ein gutes Zeichen dafür, dass ein Sportverein durchaus neue Wege gehen und auch ungewohnten Varianten des Sports eine Chance geben sollte.

.... zwei drei cha-cha-cha ......

Im Juli 1987 schlossen sich einige tanzbegeisterte Teilnehmer des Fortgeschrittenen Kurses des Allgemeinen Hochschulsports der Universität Bonn zu einer Hobbytanzgruppe zusammen. Über Umwege gelangten wir Anfang 1991 zur TSV und wurde vom Vorstand herzlich aufgenommen. Seit Februar 1991 gibt es in der TSV Bonn rrh. die Abteilung „Gesellschaftstanz“. Zunächst bestand sie aus 22 Personen, hauptsächlich Studenten.

Inzwischen gibt es 50 Tänzer und Tänzerinnen. Auf Grund der regen Nachfrage entschlossen wir uns im Sommer 1993, eine weitere Gruppe aufzubauen, die „Basic-Gruppe“. Wir freuen uns besonders, dass sich in dieser Gruppe Tänzer verschiedener Altersstufen zusammenfinden.

In der „Basic-Gruppe“ werden schwerpunktmäßig Grundelemente sowie Haltung und Fußtechnik trainiert. Nebenbei werden natürlich auch Figuren wiederholt, die vielleicht in Vergessenheit geraten sind. Somit ist die „Basic-Gruppe“ ideal für Paare, die ihr Interesse fürs Tan-zen wiederentdeckt haben.

Unsere „Traumtänzer-Gruppe“ eignet sich für fortgeschrittene Tänzer. Hier werden bestehende Tanzkenntnisse durch anspruchsvolle Tanzfiguren und ausgefeiltere Technik erweitert.

Wir sind eine reine Breitensport-Gruppe und nehmen an keinen Tanzturnieren teil. Ein Trainingsabend setzt sich zusammen aus freiem Training, Aufwärmübungen und wahlweise Verfeierung der Technik, Erlernen neuer oder Verbesserung bereits bekannter Figuren. Grundsätzlich besitzt das Training aber keinen Kurs-Charakter, sondern wird jeweils individuell an die anwesenden Paare angepasst. Das hat den Vorteil, dass man nicht gezwungen ist, regelmäßig zum Training zu kommen, und Neueinsteiger können jederzeit bei uns anfangen, ohne irgendwelche Fristen beachten zu müssen.

Schwerpunkt des Trainings sind die „klassischen Disziplinen“ der Standard-Tänze: Langsamer Walzer, Tango, Quickstepp, Slow Fox und Wiener Walzer; und der Lateinamerikanischen Tänze: Cha-Cha, Rumba, Samba, Paso Doble und Jive. Wir scheuen aber auch einen gelegentlichen Abstecher in die Welt der Modetänze nicht, z. B. Mambo oder Disco Fox usw.

Eine gute Gelegenheit, mal so richtig „abzutanzen“ und die neu erlernten Schritte unter praxisnahen Bedingungen auszuprobieren, ist der „TSV-Tanztee“ am jeweils ersten Sonntag im Monat. Hier kann jeder – nicht nur Abteilungsmitglieder – nach Lust und Laune das Tanzbein schwingen oder sich bei Kaffe und Kuchen stärken und ein Schwätzchen halten.

Bei dieser Gelegenheit werden dann die zahlreichen Aktivitäten besprochen, die uns auch außerhalb des Trainings immer wieder zusammenführen. Ein Höhepunkt unseres Abteilungslebens ist die alljährliche Weihnachtsfeier. Zum Abschluss der Sommersaison veranstalten wir vor den Sommerferien ein großes Grillfest mit der „Sekt oder Selters Trophy“, ei-ner Orientierungsrallye für Tänzer und Freunde.

Alle Tanzinteressierten sind eingeladen, probeweise am Training teilzunehmen oder beim Tanztee vorbeizuschauen.

Judo in der TSV

Seit 6 Jahren betreiben wir Judo in der TSV, eine Sportart, die besonders bei den Jugendlichen immer beliebter wird.

Woher kommt Judo? Auf Grund der kriegerischen Vergangenheit Japans entstanden dort sehr viele Kampfarten. Unter den waffenlosen Systemen gab es viele Stielrichtungen.

1882 errichtete Jigoro Kano in Tokio eine Übungsstätte und gab ihr den Namen Kodokan. Nach gründlichem Studium alter Kampfpraktiken fasste er diese in einem neuen System zusammen. Die Übungen wurden verbessert und vor allem Wert auf die Erziehung des Schülers gelegt. Sein System nannte er Judo.

Um 1900 hörte man in Europa zum ersten Mal von der Kampftechnik. Durch die beiden Weltkriege kam das Judo in Deutschlang zum Erliegen. 1956 wurde der Deutsche Judo Bund gegründet. 1964 wurden in Tokio erstmals Judokämpfe bei der Olympiade ausgetragen.

Seit 1991 üben wir Judo in der TSV aus. 1992 haben wir uns dem Deutschen Judo-Verband angeschlossen. Im gleichen Jahr hatten wir auch unsere ersten Gürtelprüfung. Zweimal im Jahr führen wir eine solche Prüfung durch. Mit einem kleinen „Haufen“ von zwölf Judokas fingen wir an. Heute sind wir über 50 Judokas im Alter von 6 – 19 Jahren. Die größte Gruppe bilden die 6- bis 10-jährigen. Unsere „Großen“, 14 bis 19 Jahre alt, entwickeln sich positiv. Zwei Mädchen und acht Jungen nehmen regelmäßig am Training teil. Vom Anfänger bis Blaugurt ist alles vertreten. So langsam wächst auch diese Gruppe.

Bei einigen Turnieren konnten wir Erfolge verbuchen. Wir haben Stadtmeister, Rhein-Sieg-Meister und Vize-Kreismeister in unseren Reihen. Bei Piccoloturnieren, das sind Mannschaftskämpfe für die Kleinen, haben wir einen 3. und zweimal einen 4. Platz erreicht.

Wenn wir in Schwarz-Rheindorf trainieren, wackelt so manches mal die Wand. Bei Sport und Spiel sind unsere Judokas immer dabei.

110 Jahre Judo
100 Jahre TSV
6 Jahre Judo in der TSV

kurzum, eine runde Sache, die Spaß macht. Judo, eine Sportart für Groß und Klein.

Triathlon – was ist dass denn?

Triathlon ist eine Kombination der drei Ausdauersportarten – Schwimmen, Rad fahren und Laufen.

Und
- es macht Spaß
- ist gesund
- ist abwechslungsreich
- beansprucht den ganzen Körper
- kann man in freier Natur ausüben

Seit September 1994 wird in der TSV Triathlon Sport betrieben. In der Abteilung haben wir mittlerweile über 20 Mitglieder. Die Gruppe setzt sich aus Jugendlichen, Frauen und Männern zusammen. Von fast 18 bis in die jungen 50 reicht die Altersstruktur. Um bei Wettkämpfen gut abzuschließen, trainieren wir mehrmals in der Woche.

Darüber hinaus setzt natürlich jeder für sich noch zusätzliche Schwerpunkte in den drei Teildisziplinen.

Abgesehen vom Sport treffen wir uns auch einmal im Monat zum Stammtisch!

Unsere Jahresplanung sieht folgendermaßen aus:

Bis März/April wird fleißig trainiert. Ab April stehen dann die ersten Duathlon-Wettkämpfe an. Die Triathlon-Auftaktdisziplin Schwimmen wird beim Duathlon durch Laufen ersetzt, so dass sich die Reihenfolge Laufen – Rad fahren – Laufen ergibt. Durch die kalte Witterung wäre Schwimmen als Wettkampfbeginn eher ungünstig. Im Mai findet dann der erste Triathlon in Rheinbach statt. Bei der 100-Jahr-Feier im Juni sind wir natürlich auch dabei. Auch wenn einen Tag später schon unser erster Saisonhöhepunkt vor der Türe steht – der Bonn-Triathlon. Im Juli steht dann unsere 3. Vereinsmeisterschaft an.

Eines der größten Triathlonspektakel der Welt – den Quelle Ironman Europe in Roth (bei Nürnberg) – werden wir in diesem Jahr live anschauen. Im Oktober werden einige aus der Gruppe ihren ersten Marathon laufen. Dieser findet in Köln statt und soll schon mal Appetit auf einen Ironman machen, bei dem nach 3,8 km Schwimmen und 180 km Rad fahren
ebenfalls noch ein Marathon gelaufen werden muss. Ab November freuen wir uns dann schon wieder auf die nächste Saison.

Natürlich würden wir uns auch über weitere Mitglieder freuen. Uns ist jeder Interessent willkommen. Schnuppert doch einmal ‘mal rein in diesen tollen Sport.


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